*Kritik Rhein Neckar Zeitung 27.7.2020
Premiere „Unsterblich!“

„Frech und ein bisschen frivol“
„Die Aufführung hat alles, was es in diesen Zeiten braucht: Witz, tolle Schauspieler und einen wunderbaren Spielort mit viel Abstand im Klosterhof, samt vorbeispazierendem Mönch, Vogelgezwitscher und sich herabsenkender Dämmerung. Nix wie hin!“

https://www.rnz.de/kultur-tipps/kultur-regional_artikel,-theater-carnivore-die-unwirsche-muse-urauffuehrung-von-unsterblich-_arid,526089.html

* Kritik Rhein Neckar Zeitung; 11.06.2019
Premiere „West-östlicher Divan“

„…Kaiser, der auch Regie führt, lässt sich gar nicht erst auf eine breit ausladende, wegen der gewaltigen Materialfülle womöglich ausufernde Bearbeitung des Stoffs ein, sondern spitzt den „Divan“ mit wohlüberlegten Akzenten auf knappe 75 Minuten zu. Die kompakte Fassung reißt einige der wesentlichen Fragen an, die in dem Gedichtzyklus gestellt werden…“

„…Dass er [Goethe] unter einer Maske (von Marcela Snášelová, die auch die Kostüme schuf) agiert, ist ein Kunstgriff, der die Inszenierung prägt. Die artifizielle Physiognomie des Dichterfürsten mit weitaufgerissenen Augen, spitzer Nase und vollen Lippen oszilliert zwischen Melancholie und Komik, die Markus Schultz durch sein Spiel und seine Sprache großartig herauskitzelt. Die Maske relativiert zugleich eine mögliche Überhöhung des „Olympiers“…“

„…wundersame Begegnung der zwei Poeten auf Augenhöhe…“

„…Das „Stirb und werde“-Motiv im „Divan“ wird auf ebenso anrührende wie symbolhafte Weise in Szene gesetzt…“

* Kritik Rhein Neckar Zeitung; 12.05.2018

„Der in Köln lebende britische Autor Tony Dunham hält in seinem Stück gesellschaftlichen Kommunikationsformen elegant den Spiegel vor und enthüllt deren Künstlichkeit und Lebenslügen.“

„Das Ganze wird von Florian Kaiser temporeich, mit herrlichen Slapsticks und sicherem Gespür für Pointen inszeniert.“

„[Die Schauspieler] glänzen ein ums andere Mal in diversen Paar-Konstellationen: sie in der bravourösen, ironisch gebrochenen Verkörperung der Klischeefrauen, die sie blitzschnell von einer in die andere Rolle schlüpfen lässt; er als larmoyanter Verlierertyp, der sich seinen Selbsttäuschungen hingibt.“

„Mit ihrem eindrucksvollen komödiantischen Potenzial sorgen beide für so manchen Höhepunkt.“

„Großer Applaus bei der Premiere.“

„Man sollte sich den Zauber, den dieses traditionelle Theatergenre ausströmt; und das Vergnügen, das diese Inszenierung bereitet, nicht entgehen lassen.“

* 2017 *

*Kritik „BEZAHLT WIRD IMMER!“ Rheinpfalz Neustadt 3.7.17

„Herrlich komisch wie bei „Dick und Doof“ – Das „Theater Carnivore“ aus Heidelberg bietet beim Gastspiel in Forst eine Slapstick-Komödie reinsten Wassers […]

Florian Kaisers Komödie unterhält auf hohem Niveau! Respektlos, turbulent und poetisch!

Wie es dem erklärten Vorbild, der
klassischen Commedia dell’arte, entspricht,
bietet das Stück ein Spiel um
Schein und Sein […]

…Scarpin, der sich aber gar zu dusslig
anstellt und erst einmal an einer aufblasbaren
Sexpuppe üben muss. Sein Verheddern und Entwirren, bis im
buchstäblichen Sinne die Luft raus ist, ist so komisch, dass einem fast die Luft wegbleibt. […]

Das Ganze erinnert an fröhlichen Slapstick in der Tradition von „Dick und Doof“ […]

Da wackelt die Bühne und mit ihr die herrlichen Requisiten von Motz Tietze, der in Heidelberg seit Jahren als Bühnenbildner und Gestalter für Performances arbeitet. […]

Zum Schluss sind alle tot, die Bühne voller Blut und das Publikum schwer erheitert.Mit Goethes angeblich letzten Worten „Mehr Licht!“ und einem Zitat aus Schillers „Maria Stuart“ – „Das Leben ist nur ein Moment, der
Tod ist auch nur einer!“ – geht eine Groteske zu Ende, die vor guten Einfällen, Engagement und Spielfreude geradezu strotzt und in ihrer Schlichtheit die Herzen des Publikums gewann.Zu Recht viel Applaus! Zu Recht viele „Bravo-Rufe!“ […]“

* über das Theater Carnivore; Rheinpfalz Neustadt 28.06.17

„Bleibt noch die Frage, was es mit dem Namen „Carnivore“, deutsch
„Fleischfresser“, auf sich hat. Dies ist
ein Beiname des Weingottes Dionysos,
der den Griechen als Schirmherr
des Theaters galt. Schamlos, lustvoll,
rauschhaft wie die Feste zu Ehren dieses
Gottes, aus denen dann auch das
Theater als Kunstform entstand, werde
auch das Stück „Bezahlt wird immer!“,
verspricht der Regisseur. Und
in die gleiche Richtung führt auch
Kaisers nächste Produktion, die schon
auf den Weg gebracht ist: Ein junger
Mann verliebt sich da in eine Prostituierte
und überfällt für sie, in Ermangelung
eines lukrativeren Objekts,
seine Stammkneipe. Man ahnt schon,
dass das nicht klappen kann.“

* Kritik „BEZAHT WIRD IMMER!“ RNZ Wiesloch
20.06.2017

„Aufs Wesentliche fokussiert
und darum umso wirkungsvoller
präsentierte sich die Wanderbühne
„Carnivore“ mit der Komödie „Bezahlt
wird immer!“ auf dem Weingut Ihle. Der
Heidelberger Regisseur Florian Kaiser
hat die moderne Commedia dell’Arte geschrieben
und auf die Bühne gebracht…
Die Schauspieler blühten geradezu in
ihren Rollen auf und spielten hervorragend
auf.“

* Kritik „BEZAHLT WIRD IMMER!“ RNZ

2016
* Kritik „REVANCHE“ Premiere RNZ
* Kritik „REVANCHE“ Mannheimer Morgen
* Kritik „REVANCHE“ Weinheimer Nachrichten

* Interview März 2016 Rhein-Neckar-Zeitung

2015
* Kritik „fast Faust“ Rhein-Neckar-Zeitung
* Kritik „Mit der Tür ins Bett“ Rhein-Neckar-Zeitung

* Gründung: Rhein-Neckar-Zeitung
* Gründung: Mannheimer Morgen