DAS TEUFELSPIEL entführt die Schülerinnen und Schüler rund45 Minuten lang in eine spannende Welt der historischen Anekdoten, der unglaublichen und doch wahren Erlebnisse des irischen Sagenhelden Jack O’Lantern. Die Abenteuer, die uns vom Spätmittelalter bis in die Neuzeit führen, konnte O’Lantern nur deshalb erleben, weil Himmel wie Hölle ihn nach seinem leiblichen Tod verschmähten. Die Hölle wies ihn ab, weil Jack einst geschickt den Teufel höchstpersönlich in eine missliche Lage brachte und ihn aus dieser erst befreite, als der Leibhaftige Jack schwor, ihn nie zu holen. Und der Teufel hielt sein Versprechen, schmiss Jack ein Stück Kohle in seien Laterne und schickte ihn zur Himmelpforte. Der Himmel jedoch verweigerte ihm ebenfalls die Aufnahme, denn Seelen, die mit dem Teufel Geschäfte machen oder gar mit ihm paktieren, sind im Paradies nicht gern gesehen. Und so bleibt Jack nichts anderes übrig, als ewig unter den Lebenden durch die Zeit zu wandeln. Auf diesem Weg durch die Jahrhunderte besteht er oftmals gefährliche Abenteuer und erfährt Geschichte am eigenen Leib. Gespickt und gewürzt sind seine Erzählungen mit Balladenrezitationen (u.a. „Das Sklavenschiff“ von Heinrich Heine, „Der Handschuh“ von Friedrich Schiller, „Der Totentanz“ von Johann Wolfgang von Goethe), die sich so fließend in seine Ausführungen und in sein Spiel einbetten, dass der Zuhörer kaum daran zweifeln wird, dass O’Lantern diese Geschehnisse in den Balladen selbst erlebt. Wenn sich am Ende der Kreis seiner Erzählungen schließt und er weiter ziehen muss, weiter auf dem Pfad der Lebenden, sind sich die jungen Zuschauerinnen und Zuschauer sicher, nie einen Pakt mit dem Teufel schließen zu wollen und Balladen von nun an  als gedichtete Geschichten zu sehen und zu lesen.